Aktualisiert am 23.06.2026
Mobilfunk nutzt hochfrequente elektromagnetische Felder zur drahtlosen Sprach- und Datenübertragung. Die Technologie umfasst Standards wie GSM, UMTS, LTE und 5G, die unterschiedliche Frequenzbereiche und Datenraten bieten. Sie ermöglichen Anwendungen wie Smartphones, autonomes Fahren und intelligente Geräte.
Bei der Mobilfunkkommunikation werden hochfrequente elektromagnetische Felder genutzt, um Sprache und Daten drahtlos über große Entfernungen zu übertragen. Diese Felder breiten sich als Wellen mit Lichtgeschwindigkeit aus und transportieren Energie und Informationen. Die Entwicklung der Mobilfunktechnologie hat sich über mehrere Standards hinweg vollzogen. Die ersten vollständig digitalen Mobilfunknetze, die in Deutschland seit Anfang der 1990er Jahre in Betrieb sind, basieren auf dem GSM-Standard (Global System for Mobile Communications) und nutzen Frequenzen um 900 MHz und 1800 MHz. Anschließend wurden die Mobilfunknetze der dritten Generation (3G) von 2004 bis 2021 nach dem UMTS-Standard (Universal Mobile Telecommunications System) betrieben, wobei Frequenzen zwischen 1920 und 2170 MHz genutzt wurden. Die LTE-Technologie (Long Term Evolution) löste UMTS ab und wird manchmal als 3.9G bezeichnet, wobei LTE-Advanced die Kriterien für echte Mobilfunk-Systeme der vierten Generation (4G) erfüllt. LTE ist in Deutschland seit 2010 verfügbar, LTE-Advanced wurde 2014 eingeführt. Die neueste Entwicklung, 5G, ist seit 2020 verfügbar und ermöglicht durch deutlich höhere Datenübertragungsraten neue Anwendungen wie autonome Fahrzeuge, sprachgesteuerte Assistenten und intelligente Haushaltsgeräte. Zu den mobilen Endgeräten, die diese Technologien nutzen, gehören herkömmliche Mobiltelefone, Smartphones, Router und Tablet-Computer, die Mobilfunkverbindungen herstellen können. Diese Geräte erzeugen die hochfrequenten elektromagnetischen Felder, die für die Kommunikation mit Mobilfunkbasisstationen erforderlich sind. Es wurden Bedenken hinsichtlich der Exposition gegenüber diesen Feldern von Basisstationen und Nutzergeräten geäußert, was im Mittelpunkt von Strahlenschutzstudien steht. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bietet umfassende Informationen zu diesen grundlegenden Aspekten der Mobilfunkkommunikation, einschließlich der Normen, Technologien und Expositionsaspekte im Zusammenhang mit dieser allgegenwärtigen drahtlosen Kommunikationsmethode.