Der Forschungs-Spotlight des BfS zum Thema elektromagnetische Felder (EMF) analysiert Quellen, Wirkungen, Schutzmaßnahmen und gesundheitliche Folgen. Er bietet wissenschaftliche Einblicke in hochfrequente, statische und niederfrequente Felder und betont Sicherheitsstandards sowie laufende Forschungsarbeiten im EMF-Bereich.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) stellt unter dem Thema „Spotlight on EMF Research“ umfassende Informationen und Ressourcen zur Erforschung elektromagnetischer Felder (EMF) bereit. Dabei werden verschiedene Arten und Quellen elektromagnetischer Felder behandelt, darunter hochfrequente Felder von Mobilfunktechnologien (5G, LTE, UMTS, GSM) sowie statische und niederfrequente Felder, die von Haushaltsgeräten, Stromversorgung und Übertragungsnetzen ausgehen. Das BfS thematisiert nachgewiesene sowie wissenschaftlich diskutierte Wirkungen elektromagnetischer Felder und referenziert internationale Bewertungen, z.B. durch die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC). Schutzmechanismen, Grenzwerte und Vorsorgemaßnahmen werden vorgestellt, um die Sicherheit bei Alltagsbelastungen, wie beim Telefonieren mit Mobilgeräten oder dem Ausbau der Infrastruktur, zu gewährleisten. Zudem betreibt das Amt ein Kompetenzzentrum, organisiert Tagungen und fördert den Austausch mit Interessengruppen, um aktuelle Forschungsergebnisse und Empfehlungen zu verbreiten. Der Umfang der Arbeit umfasst praktische Angebote wie Messdienstleistungen und Risikokommunikation für die Öffentlichkeit und Fachkreise. Das BfS engagiert sich aktiv in der Entwicklung von Leitlinien und Rechtsvorschriften und verfolgt bei Netz- und Mobilfunkausbau einen evidenzbasierten, vorsorgenden Ansatz zum Gesundheitsschutz.