5G ist die fünfte Mobilfunkgeneration, die schnellere Datenübertragung, niedrigere Latenz und mehr Kapazität als 4G bietet. Sie nutzt neue Frequenzbereiche, darunter Millimeterwellen, unterstützt Echtzeitanwendungen und das Internet der Dinge. Adaptive Antennen verbessern die Signalrichtung und verringern die Strahlenbelastung.
Die Informationsplattform bietet umfassende Details zu 5G und Mobilfunktechnologie. Ein Mobilfunknetz besteht aus vielen Funkzellen, von denen jede durch eine Antenne versorgt wird, die drahtlos mit Geräten in der Nähe kommuniziert. Üblicherweise versorgt eine Basisstation mehrere Zellen. Die Zellengröße richtet sich nach der Nutzungsintensität: ländliche Zellen haben mehrere Kilometer Radius, städtische dagegen nur einige hundert Meter. 5G als fünfte Mobilfunkgeneration definiert neue Standards hinsichtlich Antwortzeiten und Datenraten, die technologische Umsetzung regelt die Kommunikation zwischen Antennen und Endgeräten. 5G baut auf 4G auf, nutzt vergleichbare Technologie, ist aber effizienter und ermöglicht schnellere, voluminösere Datenübertragung mit niedrigerer Latenz. Es verwendet dieselben Frequenzbänder wie 4G, ergänzt um neue Frequenzen bei 3,5–3,8 GHz sowie technische Optimierungen, die mehr Nutzer, höhere Datenmengen und Echtzeitverbindungen erlauben, etwa für ferngesteuerte Anwendungen. Das mobile Datenvolumen hat sich in den letzten Jahren stark erhöht und verdoppelt sich etwa alle 18 Monate; das Internet der Dinge verstärkt diesen Trend, sodass 3G/4G mittelfristig nicht mehr ausreichen. Millimeterwellen (ab 20 GHz) werden in der Schweiz derzeit nicht für Mobilfunk genutzt, wohl aber für Richtfunk oder Radarsysteme; deren Einsatz im 5G ist für die Zukunft geplant. Der Begriff „5G-Antenne“ ist ungenau, da 5G mit konventionellen und adaptiven Antennen betrieben wird. Adaptive Antennen senden Signale gezielt zu Endgeräten (Beamforming), wodurch eine bessere Verbindungsqualität, geringerer Energieverbrauch und reduzierte Strahlenbelastung für Nichtnutzer erreicht werden. Messungen von 2021 bis 2022 zeigen, dass adaptive Antennen niedrigere durchschnittliche Feldstärken aufweisen und nur bei Anwesenheit von Nutzern sendeten. Am 1. Februar 2026 waren in der Schweiz 13.723 5G-Anlagen in Betrieb; detaillierte Standortkarten sind verfügbar. Mobilfunkantennen werden dort installiert, wo der Nutzungsbedarf am höchsten ist, wobei die Sendeleistung durch gesetzliche Grenzwerte beschränkt wird, um die Bevölkerung vor Strahlenbelastung zu schützen.