Aktualisiert am 23.06.2026
Das Internationale Komitee für elektromagnetische Sicherheit (ICES) arbeitet heute unter den Regeln und der Aufsicht des Standards Board der IEEE Standards Association und ist für die Entwicklung von Normen für die sichere Nutzung elektromagnetischer Energie im Frequenzbereich von 0 Hz bis 300 GHz zuständig.
Das Internationale Komitee für elektromagnetische Sicherheit (ICES), das heute unter den Regeln und der Aufsicht des Standards Board der IEEE Standards Association tätig ist, ist für die Entwicklung von Normen für die sichere Nutzung elektromagnetischer Energie im Bereich von 0 Hz bis 300 GHz zuständig, insbesondere in Bezug auf:
- den potenziellen Gefahren der Exposition von Menschen, flüchtigen Stoffen und Sprengkörpern gegenüber dieser Energie,
- Normen für Produkte, die elektromagnetische Energie konstruktionsbedingt oder als Nebenprodukt ihres Betriebs abgeben, sowie
- Normen für Umweltgrenzwerte.
Das ICES folgt einem offenen Konsensverfahren, das auf einem ausgewogenen Verhältnis der Fachrichtungen und einer ausgewogenen Vertretung aus Medizin, Wissenschaft, Technik, Industrie, Regierung und Militär basiert. Zum 24. November 2014 zählten die zentralen Leitungs- und Fachausschüsse (TC95 und TC34) mehr als 209 Fachleute aus 27 Ländern zu ihren Mitgliedern. ICES ist bestrebt, einen Konsens unter allen Interessengruppen hinsichtlich der sicheren Nutzung elektromagnetischer Energie zu erzielen und dadurch praxisorientierte, wissenschaftlich fundierte Normen zu erarbeiten, die ohne Weiteres akzeptiert und angewendet werden.