Elektromagnetische Felder (EMF) sind Energiefelder, die von elektrisch geladenen Objekten erzeugt werden. Sie umfassen niederfrequente statische und Stromleitungsfelder sowie hochfrequente Felder von Geräten wie Mobiltelefonen und Mikrowellen. Wissenschaftliche Bewertungen befassen sich mit Wirkungen und Sicherheitsmaßnahmen.
Elektromagnetische Felder (EMF) sind physikalische Felder, die von elektrisch geladenen Objekten erzeugt werden und ein breites Frequenzspektrum von statischen Feldern bis hin zu hochfrequenter Strahlung umfassen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bietet umfassende Informationen zur Natur, den Quellen, Wirkungen und Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern. EMF werden hauptsächlich in hochfrequente Felder und statische bzw. niederfrequente Felder unterteilt. Hochfrequente Felder umfassen Funkwellen, die bei Mobilfunk, Rundfunk, Radar und Mikrowellengeräten verwendet werden, während niederfrequente Felder von Haushaltsstrom, Hochspannungsleitungen und Elektrogeräten ausgehen. Das BfS behandelt nachgewiesene und diskutierte biologische Wirkungen, darunter thermische Effekte bei hochfrequenter Exposition sowie diskutierte nicht-thermische Effekte. Globale Bewertungen, beispielsweise durch die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO), beurteilen das krebserzeugende Potenzial elektromagnetischer Felder. Regulatorische Rahmenwerke legen Grenzwerte und Standards zum Schutz der öffentlichen Gesundheit fest. Das BfS informiert zudem über Vorsorge beim Mobiltelefonieren, einschließlich Angaben zu SAR-Werten, und empfiehlt Maßnahmen zur Minimierung der Exposition. Darüber hinaus behandelt die Behörde EMF-Belastungen durch neue Technologien wie 5G und Elektromobilität. Forschung, Risikokommunikation und Aufklärung der Öffentlichkeit sind zentrale Aufgaben des BfS, um einen sicheren Umgang mit elektromagnetischen Feldern in einem sich schnell entwickelnden technologischen Umfeld zu gewährleisten.