Aktualisiert am 23.06.2026
Elektromagnetische Felder des Mobilfunks im Zuge des aktuellen 5G-Netzausbaus - Technische Aspekte und biologische Wirkungen im oberen Frequenzbereich (FR2, oberhalb von ca. 24 GHz).
In Deutschland wurde im Jahr 2019 mit der Einführung des Mobilfunks der fünften Generation (5G) begonnen. Dies ist die konsequente Weiterentwicklung der bisherigen digitalen zellulären Mobilfunksysteme 2G, 3G und 4G, welche alle mittels der Aussendung hochfrequenter elektromagnetischer Felder arbeiten. Der 5G-Mobilkommunikationsstandard bietet neue, über Sprachkommunikation und Breitband-Datenübertragung hinausgehende Möglichkeiten und wird daher als Kerntechnologie für die Digitalisierung der Industrie, automatisierte und vernetzte Verkehrssysteme, Internet der Dinge und viele andere technische Entwicklungen angesehen.
Vor diesem Hintergrund hat die Strahlenschutzkommission eine Gesamtbeurteilung der Wirkung elektromagnetischer Felder des 5G-Mobilfunks auf den Menschen vorgenommen, insbesondere auch im Vergleich zu den bereits seit längerem in Betrieb befindlichen Mobilfunknetzen. Hierbei wurde weiterer Forschungsbedarf identifiziert. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Bewertung des aktuellen Standes der Forschung bezüglich negativer gesundheitlicher Wirkungen durch hochfrequente Felder des Mobilfunks sowie auf Möglichkeiten zur Minimierung der Exposition der Bevölkerung und zur regulativen Behandlung von Mobilfunknetzen bzgl. der Exposition der Bevölkerung gelegt.